Legacy-Systeme – Was tun?

Ab wann macht es Sinn lang bestehende Altsysteme auszuwechseln?

Viele Bereiche von bestehenden Softwares können Risiken für das Unternehmen darstellen:

  • Lang eingesetzte Tools können die Arbeitseffizienz einschränken
  • Die Systeme stagnieren und entwickeln das Portfolio an Funktionen nicht weiter
  • Die Unternehmensstrategie wird nicht mehr unterstützt
  • Bei Systemlücken oder anderen Problemen gibt es keine zuverlässige Wartung oder Support mehr

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Wie so oft im Leben stehen auch Unternehmen stetig vor Veränderungen. Der Markt und die damit zusammenhängende Nachfrage ändern sich laufend, die Produkte oder Dienstleistungen um die Nachfrage zu stillen müssen angepasst werden und so müssen auch die Anforderungen und Notwendigkeiten der Unternehmen dementsprechend ausgerichtet werden, um diese Produkte oder Dienstleistungen bereitstellen zu können. Jedoch sind Veränderungen meinst negativ behaftet. Auf Aussagen wie „Warum sollte denn Altbewährtes ausgewechselt werden“ oder „so läuft es doch auch ganz gut“ stoßen Innovationsmanager laufend. Die entscheidenden Fragen sollen aber so lauten: „Können wir noch besser performen?“ oder „Ist das Pensum an Effizienz bereits erreicht?“.

Zur groben Orientierung kann der Software-Lebenszyklus herangezogen werden. Die Systeme werden für einen gewissen Zeitraum mit Updates, wie Feature-Updates oder neue Sicherheitsupdates versorgt. Wird dies nicht mehr durchgeführt lauern einige Probleme durch Systemlücken auf Unternehmen.

Veraltete Systeme bedeuten oft fehlende Effizienz und Sicherheitslücken!

Das Arbeiten mit Spreadsheets und endlos langen Listen entspricht schon lange nicht mehr dem State-of-the-art. Das ist kein Geheimnis. Es kostet Zeit und Geld mit veralteten Methoden zu arbeiten, obwohl der Markt genügend Alternativen bereitstellt. Ebenfalls setzen Unternehmen stets auf altbewährte Systeme, obwohl diese schon lange nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Viele Applikationen sind einfach in die Jahre gekommen: selbst entwickelte Architekturen und veraltete Technologien genügen den heutigen Kriterien nicht mehr und lassen den Zeitaufwand und die Wartungskosten in die Höhe steigen. Modernisierung und eine neue Abstimmung der Kriterien rücken dabei immer mehr in den Vordergrund – und das zurecht.
Außerdem können veraltete Softwares eine regelrechte Einladung für Cyber-Angreifer sein, die die Sicherheitslücken des Systems mit Vergnügen ausnützen und das kann Unternehmen in den Abgrund stürzen. Um dies ganz klar zu machen, wenn Sie keine Software-Updates durchführen, lassen Sie das Tor für Verbrecher weit offen.

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Veraltete Software im Unternehmen kann ein leichtes Spiel für Angreifer bedeuten

Wanna Cry wird vielen Leuten noch ein prägender Begriff sein. Der Erpressertrojaner hat im Mai letzten Jahres mehr als 200.000 Unternehmen und über 300.000 Computer lahmgelegt und anschließen Lösegeldzahlungen verlangt. Spätestens dieses Ereignis sollte für Unternehmen ein Weckruf sein das Thema Cyber-Sicherheit ernst zu nehmen und für nachhaltige und zuverlässige Schutzmaßnahmen zu sorgen.

Fehlende Wartung und unzuverlässiger Support!

Auch bei umfangreichen und weit verbreiteten Softwares können, trotz laufender Kontrolle, immer wieder fehlerhafte Funktionen auftreten – das ist kaum vermeidbar. Umso wichtiger ist es, einen Vertrauenswürdigen Partner bzw. Hersteller an seiner Seite zu haben, der diese Barrieren schließt und bei Fragen oder Problemen Unterstützung bietet.

Wie bereits erwähnt sind laufende Updates und kontinuierliche Wartungen ein Muss, wenn gesetzliche Updates, wie Sicherheitsvorkehrungen oder Datensicherungen plötzlich in Kraft treten. Ohne diese Kriterien sollte über eine weitere Nutzung gar nicht nachgedacht werden. Cyber-Sicherheit ist und wird auch in den nächsten Jahren noch wichtiger werden – daher sollten Unternehmen schon jetzt damit beginnen und Vorkehrungen treffen.

Systeme wachsen nicht mit!

Anforderungen entwickeln sich weiter und verändern sind laufend. Sei es das agile Projektmanagement oder lean Management, diese Funktionen werden oft von veralteten Systemen nicht mehr unterstützt, obwohl es einen großen Mehrwert für Unternehmen bedeutet kann. Auch die mangelhaften Sicherheitsanforderungen der Systeme können gerade In Zeiten der DSGVO-Verordnung große Risiken bedeuten. Obendrein können veraltete Benutzeroberflächen oder laufende Zeit- und Kostenaufwändige Wartung die tagtägliche Arbeit erheblich erschweren. Softwares müssen so flexibel sein, wie es das Unternehmen benötigt. Es muss mit den Anforderungen und neuen Bestimmungen wachsen.
Jedoch ist klar, dass kleine Unternehmen nicht denselben Funktionsumfang benötigen, wie große. Es gilt einfach abzuwägen, welche Funktionen genau benötigt werden und ob diese durch das jeweilige System unterstützt werden. Trotzdem kann es sich lohnen erstmal in umfangreichere Systeme zu investieren und dann in diese hineinzuwachsen – ganz nach dem Motto: Strebe nach Mehr!

Die Unternehmensstrategie kann nicht mehr unterstützt werden!

Natürlich ist nicht immer das Alter der Problemgrund der Systeme. Oft müssen Unternehmen auf äußere oder interne Änderungen oder Entwicklungen so reagieren, dass sich die Strategie der Organisation zwangsläufig anpassen muss und die eingesetzten Systeme nicht mehr mithalten können. Dies geschieht leider sehr häufig, vor allem, wenn die langfristige Unternehmensstrategie nicht im Vorhinein festgelegt ist und das ist meist einfach nicht möglich beziehungsweise vorhersehbar. Diese Veränderungen können durch plötzliche Gesetzesänderungen, Sicherheitsvorschriften oder technologische Entwicklungen ausgelöst werden.
Andererseits kann es auch passieren, dass Systeme so lange im Einsatz sind, dass sich die Unternehmensstrategie im Laufe der Zeit einfach daran vorbei entwickelt und es nicht bemerkt wird, bis man an eine gläserne Decke stößt und nicht vorankommt.

Wenn Sie veraltete Systeme im Einsatz haben und unsicher sind, ob diese noch den Unternehmensanforderungen entsprechen und die Möglichkeiten bieten, die Sie brauchen, lassen Sie sich doch diese Punkte einmal durch den Kopf gehen. Gerne können wir Sie auch dabei unterstützen.

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By |2019-03-22T09:29:18+00:00March 4th, 2019|0 Comments

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